土曜日, 11月 25, 2006

"Bitte warten Sie!"

Der Freitag war reichlich unspektakulär, dafür umso erholsamer. Ich habe mich bemüht, endlich mal auf E-Mails zu antworten, aber irgendwie wird man damit nie ganz fertig...

Der Joke vom Freitag:
Bento, der ja am Tag zuvor NICHT mit nach Kobe und zum Judo gekommen ist, hat am Freitag auch im Unterricht gefehlt. Mercy, Robert und ich treffen Caro und ihn an der Bahnstation und Bento fragt nur "Ist heute kein Brückentag?" Wirlich, allererste Sahne! Brückentag in Japan, schön wär's. Japanische Angestellte haben ja noch nicht einmal an Feiertagen frei, wozu also Brückentage?

Auch der Samstag war zum Entspannen gedacht, allerdings musste ich ja noch den Aufsatz zum Thema Organhandel übersetzen. Naja, Ronja und ich haben unsere deutschen Fassungen gemütlich oben in der Jungsküche bei Cappuccino und Küchlein übersetzt und ich habe auch shon schön fleißig alles ins tolle Kästchenpapier übertragen.
Abends haben wir dann beim Chinesen nebenan gegessen und das war irgendwie merkwürdig. Wir konnten schon von außen sehen, dass im Restaurant noch viel Plätze frei waren, dennoch hieß es zur Begrüßung "Tragen Sie bitte Ihren Namen ein und warten Sie!". Nett! Ausgesprochen nett! Und so haben wir 15 Minuten gewartet, während ein paar Meter weiter lauter freie Tische auf neue Gäse warteten. Wo bleibt da bitte die Logik?! Zum Glück war das Essen fantastisch, es schmeckte wirklich chinesisch und nicht etwas pseudo chinesisch, also japanisch.