宮島 - Miyajima

Freitag sind Danny, Ronja und ich schon sehr früh nach 宮嶋 (Miyajima) aufgebrochen. Dazu mussten wir zuerst eine Stunde mit dem Bus nach 広島 (Hiroshima) und dann noch eine weiter Stunde per Straßenbahn nach 宮嶋 fahren. Im Bus konnten wir wenigstens noch einmal die Augen zu machen, denn die Nacht zuvor war recht kurz. Die fahrt mit der Fähre dauerte zum Glück nur ca. 10 Minuten.
Über 宮嶋:
宮嶋 (wörtl. Schrein-Insel) ist eine der drei schönsten Landschaften Japans. Die Insel liegt etwa zwanzig Kilometer westlich von 広島 unmittelbar vor der Küste von Honshū in der Seto-Inlandsee und ist ca. 30 km² groß. Auf ihr befindet sich Miyajima-cho (宮島町), eine Kleinstadt mit ca. 2.000 Einwohnern.
In der Vergangenheit durfte es auf 宮嶋 weder Geburten noch Todesfälle geben, da beides als Zustand der Unreinheit gilt, und noch heute müssen Tote auf die Hauptinsel gebracht werden.
Die Attraktion überhaupt ist der 厳島神社 (Itsukushima-Schrein):
Die Hauptgebäude des 厳島神社 ruhen direkt vor der Insel auf erhöhten Plattformen, deren Pfeiler bei Flut im Wasser stehen, so dass die ganze Anlage zu schwimmen scheint.
Besonders berühmt ist das 鳥居 (Torii) aus dem Jahre 1875, das größte Tor dieser Art. Es ist eines der meistfotografierten Wahrzeichen Japans. Ein solches Tor stellt eine imaginäre Grenze zwischen dem Weltlichen und dem Sakralen dar. Da diese Grenze hier etwa hundertsechzig Meter vor der Insel liegt, wird nicht nur die Heiligkeit des begehbaren Landes, sondern auch die des unbegehbaren Wassers unterstrichen.
Leider hatte sich Danny vorab nicht ausfreichend über die Gezeiten erkundigt, denn während unseres Besuchs auf der Insel herrschte Ebbe. Für ein beeindruckendes Foto vor dem Schrein war das nicht sehr günstig. Aber in fünf Wochen komme ich ja mit Timo noch einmal vorbei.
Wir sind dann durch einen Momiji-Park zur Seilbahnstation gewandert, um den Berg 弥山 (Misen) zu besteigen.
Der 530 m hohe Berg, auf den eine Seilbahn führt, ist vollständig mit Wald bedeckt und die höchste Erhebung in der gesamten Präfektur Hiroshima. Der Berg ist bekannt für seine Felsenaffen, die sich vor allem an der Bergstation der Seilbahn frei und ohne Scheu zwischen den Besuchern bewegen..
Das Wandern war zwar mächtig anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Die Aussicht war bombastisch!!! 
Eine weitere Besonderheit ist der größte Reislöffel der Welt.
Unten haben wir dann noch Omiyage gekauft und haben uns dann vollkommen erschöpft auf den Heimweg begeben, wo uns Danny Frühlingsrollen gemacht hat.
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