西条im Regen
Sonntag hat es nur geregnet *heul*
Ronja und ich sind pünktlich um 10 Uhr aus den Zimmern raus und zu Danny gelatscht - im Regen. Vollkommen nass, kaputt und überlaunig hat Danny uns mit einem tollen umfangreichen Frühstück aber wieder aufheitern können (alle deutschen Ärtze würden bei unserem Rührei-Konsum an diesem Wochenende wohl Betten auf der Intensivstation freimachen, aber ich habe mal gehört, dass Wissenschaftler den durchschnittlichen Cholesterinwert extrem tief festgesetzt haben, damit die Ärzte abkassieren können).
Wir wollten nach 西条, aber wie jeden Sonntag fand rund um den Campus ein Sportfest statt. Mitten im strömenden Regen liefen dünne japanische Kinder in winzigen Sportoutfits auf den Straßen (!!!) um die Wette und so fuhren die Busse nicht wirklich nach Plan. Irgendwann kamen wir doch an und stiegen in den Bus zum großen "You Me Town" um. Dort hieß es shoppen, an erster Stelle Regencapes, und natürlich Puris machen.
Irgendwie schaffen es diese Purikura-Automaten immer, uns mit Neuem zu überraschen. Entweder verstehen wir nicht, dass noch mehr Fotos geschossen werden oder wir checken nicht, wo wir sie bearbeiten können oder... Aber Puris machen so viel Spaß!!!
Abends sind wir dann noch einmal in das Restaurant mit den leckeren Okonomiyaki gegangen und sie waren wieder so unglaublich köstlich...ein Traum!!! Anfangs hab ich die Dinger ja gerne als "Japan-Döner" bezeichnet, aber mittlerwile wurde ich eines Besseren belehrt.
Um 22 Uhr fuhr unser Bus dann von 西条 ab. Zum Glück hatte ich mir für die Rückfahrt eine Boxer-Shorts und ein T-Shirt gekauft, denn im Bus war es, wie auch auf der Hinfahrt, höllisch warm.
Montag früh um 7 Uhr waren Ronja und ich wieder im Wohnheim. Nach einem kurzem Telefonat mit Timo, habe ich mich noch einmal schlafen gelegt. Zum Unterricht bin ich aber gegangen.
Dienstag fiel unser Sakamoto-Unterricht aus und Maria hat mich versetzt, bzw. mir nicht gesagt, dass sie diese Woche Dienstag nicht an der Uni ist. Also auch kein Tandem!
Mittwoch fand vor unserem Zeitungslektüre-Kurs noch ein Basar statt, allerdings sah es in den zur Verfügung stehenden Räumen eher nach Flüchtlingslager aus. Aber es gab es Fahrrad, das Roberts Interesse weckte. Es sollte für 1000 円 versteigert werden und bei mehreren Interessenten sollte per Schnick-schnack-schnuck entschieden werden. Also entschlossen sich Mercy, Ronja und ich, Robert tatkräftig zu unterstützen und auch mitzuspielen. Natürlich haben wir gewonnen und so kann Robert nun durch Osaka gurken!
0 Kommentare:
コメントを投稿
<< Home