Sakai-Museum
Gestern früh habe ich ein weiteres Paket gepackt, dass sich mittlerweile auf dem Weg nach Deutschland befindet. Da im Serviceland Japan die Post sogar zu einem nach Hause kommt, brauchte ich das 17kg schwere Paket nicht extra zur Post zu schleppen, dafür musste ich aber bis 16 Uhr warten, bis eine schmächtige Frau endlich kam und sich damit abmühte. Unglaublich, was sich so alles angesammelt hat, mittlerweile habe ich schon 51kg nach Hause geschickt. Na schön, ca. 5kg gehören Timo und es waren auch Klamotten dabei. Nun sollte ich jedenfals nicht mehr Gefahr laufen, einen zu schweren Koffer mit nach Hause zu nehmen (an dieser Stelle muss ich doch mal Felix grüßen, der weiß ja noch, wie schwer mein Koffer sein kann).
Bis 16 Uhr saß ich also gestern, mehr oder weniger konzentriert, an meiner Übersetzung für Sakamoto. Nachdem das Paket endlich abgeholt worden war, habe ich mich gleich auf den Weg ins Sakai-Museum gemacht. Das sah von außen schon spannend aus, weshalb ich da unbedingt hinwollte.
Leider waren die Informationen ausschließlich auf Japanisch und mein Elan, das zu lesen (und dann noch ohne Denshi) war gleich Null. Aber zum Großteil konnte ich mir schon zusammenreimen, was da stand. Die Hauptthemen waren selbstverständlich die berühmten Hügelgräber in Schlüssellochform sowie die Schwert- und Waffenschmiedekunst.
Im Hauptteil des Museums war das Fotografieren leider nicht gestattet, obwohl es einige wirklich schöne Dinge, z. B. einen Omikoshi (einen tragbaren Schrein), zu sehen gab. In meinen beiden Heftchen, die ich bekommen habe, kann ich das Wichtigste auch noch mal auf englisch nachlesen, also hat sich der Besuch auf jeden Fall gelohnt.
Heute hab ich wieder an der Übersetzung gesessen, gut zwei Drittel sind schon geschafft. Dann musste ich dringend putzen, was ich seit fünf Wochen nicht mehr getan habe. Es wurde wirklich Zeit...
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