Tag 1 in Tokyo
Kurz nach 7 Uhr kamen wir in Shinjuku an und sind erst einmal zum Hotel aufgebrochen. Unterwegs stießen Doro und Flo zu uns. Einchecken war erst ab 13 Uhr möglich und somit blieb uns nichts anderes übrig, als das Gepäck abzustellen und ungeduscht loszuziehen.
Wir sind nach Asakusa gefahren und haben uns den dortigen Asakusa Shinto-Schrein sowie den buddhistischen Senso-Tempel angesehen, bides bedeutende Bauwerke. Der Tempeleingang wird vom 雷門 - "Donnertor" bestimmt. Gleich hinter dem Tor befindet sich eine gigantische Souveniermile, die zum Shoppen einlädt (haben wir natürlich auch getan).
Unser nächster Programmpunkt war der Yasukuni-Schrein, wo auch Ronja und Danny zu uns stießen und unsere Hamburger Runde, zu der auch noch Sven zählte, komplettierten.
Der Yasukuni-Schrein ist ein heiß umstrittenes Bauwerk. Dort werden Angehörige des Militärs als Götter verehrt und der Schrein wird jedes Jahr vom japanischen Ministerpräsidenten besucht, was Jahr für Jahr auf internationale Empörung stößt, weil dort auch Klasse A-Kriegsverbrecher verehrt werden. Besonders beeindruckend war der Schrein aber nicht.
Total erschöpft entschieden wir uns, erst einmal im Hotel einzuchecken, auszupacken und zu duschen. Das tat gut!
Abends haben wir uns beim Tokyo Dome wieder getroffen, einem Veranstaltungsort für Baseballspiele, Konzerte oder Ausstellungen. Direkt beim Dome befindet sich ein Vergnügungspark, u. a. mit einer gigantischen Achterbahn, die durch ein großes Loch in einem Gebäude sowie durch ein centerloses Riesenrad fährt. Danny, Mercy und ich entschieden uns sofort für eine Fahrt mit dieser Achterbahn und, um es kurz zu machen, es war einfach nur geil.

Es geht erst steil bergauf und man genießt für wenige Sekunden einen phänomenalen Blick über Tokyo bevor es steil, sehr steil, bergab geht. Es war sogar so steil, dass ich ab der Hälfte des Weges bergab nicht mehr schreien konnte, es war irgendwie nicht möglich in dieser Steillage.
Der Hunger trieb uns wieder einmal zu McDonald's und danach verabschiedeten wir uns auch, schließlich sollte der nächste Tag ähnlich stressig werden.
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